Am Nebentisch belauscht von Wiglaf Droste

Dienstag, 20. November 2012

Wiglaf Droste

Wiglaf Droste

Wiglaf Droste ist einer der begnadetsten Satiriker des Landes. Im Hörbuch Am Nebentisch belauscht teilt er mit uns seine Alltagsbeobachtungen. In unnachahmlich zynischer Droste-Art, mit feinster Sprachinelligenz und kühlem, klugen Verstand seziert er das soziale Miteinander, Alltagsrituale und den ganz normalen Nonsens um uns herum. Ist das böse? Ja… und äußerst unterhaltsam!
 

 
 
 

Am Nebentisch belauscht


Warum zwängen sich Menschen in Wurstpellen, bevor sie sich auf ihren Hochleistungsbikes in die ­Öffentlichkeit begeben? Weshalb versuchen sie, gleichzeitig zu gehen, zu essen und zu telefonieren? Wieso hoppeln sie zu vulgärfeministischen Gesängen durch die Abenddämmerung? Gibt es ein Gesetz, das sie zwingt, immerzu und überall Wetterjacken zu tragen? Welches spezifische Grauen verbreitet sich, wenn ein Kabarettist seinen Weinkeller herzeigt? Was richten junge lebensunkundige Männer im Radio an? Ist schwäbischer Bienenhonig in Wahrheit eine Waffe der Al-Qaida? Müssen Frauen Leggins tragen, oder tun sie das nur aus Gemeinheit? Gibt es tiefgefrorene Bibeln? Was macht das Dresdener Umland so reizvoll? Was geschieht bei einem Rendezvous in Palermo? Wer beschließt und verabschiedet Pakete, statt sie zu verschicken? Warum fürchten Frauen Weih­nachten? Auf welche Weise wird ein Papst gewählt? Wiglaf Droste hat sich diesen und anderen Lebens- und Nebentischfragen gestellt und beantwortet sie klug, verblüffend, lustig, luzide und poetisch verdichtet.

 

 

Mein Fazit


Über Wiglaf Droste könnte man viele Worte machen. Ich lasse es aber, weil man ihn selbst gehört haben muss um ihn und seinen feinsinnigen Humor zu verstehen. Im Video oben findet Ihr einen kleinen Auszug seines Schaffens; aus einer Folge des Podcasts Sozusagen – Bemerkungen zur deutschen Sprache in der er regelmäßig zu hören ist. Großes Tennis!

 

 Mein Gesamturteil:
Hörbuch-Bewertung: Note 2

Spieldauer: ca. 71min. (ungekürzte Lesung)

CDs: 1

Verlag: Kunstmann

Erschienen: 2009

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