Mein Leben mit Mozart von Eric-Emmanuel Schmitt | Hörbuch Blog: die besten Hörbucher und Hörspiele

Mein Leben mit Mozart von Eric-Emmanuel Schmitt

Freitag, 29. Oktober 2010

Mein Leben mit Mozart von Eric-Emanuel Schmitt

Mein Leben mit Mozart von Eric-Emanuel Schmitt

Ein junger Mann, sterbensmüde vor Melancholie, gerät per Zufall in die Oper. Man probt „Die Hochzeit des Figaro“ und als sich die Arie der Gräfin Almaviva aufschwingt, ist das Leben des Mannes gerettet. Der Mann ist Eric-Emmanuel Schmitt und das Hörspiel ist eine Inszenierung der Briefe des Autors an den von ihm bewunderten Komponisten. Eine überzeichnete Autobiographie, deren Stärke nicht im Text sondern im hohen Musikanteil dieses Hörspiels zu finden ist.
 

 
 

Eine Hommage an Mozart?


Ein junger Mannn, sterbensmüde vor Melancholie, gerät per Zufall in die Oper. Man probt „Die Hochzeit des Figaro“. Da plötzlich schwingt sich die Arie der Gräfin Almaviva empor, und der junge Mann, der kein geringerer ist als Eric-Emmanuel Schmitt himself, weiß: Er ist gerettet. »Mein Leben mit Mozart« ist sicher das bisher persönlichste Buch des Bestsellerautors. Mit seinen Briefen an den bewunderten Komponisten schrieb Schmitt eine Art Autobiographie – und eine Kurzeinführung in die Musik Mozarts.

 

Über den Autor: Eric-Emmanuel Schmitt


Eric-Emmanuel Schmitt, 1960 in St. Foy-les-Lyon, geboren, kennen die meisten durch seine Romane „Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran“ oder „Oskar und die Dame“. Er studierte nach dem Abitur Philosophie in Paris. Was viele nicht wissen ist, dass Schmitt schon in jungen Jahren ein hochbegabter Pianist war. Noch während er das Gymnasium besuchte, studierte er an einem Konservatorium in Lyon Klavier und Komposition. Er übertrug u.a. „Figaros Hochzeit“ und „Don Giovanni“ ins Französische.

 

Mein Fazit


Dieses Hörspiel (überwiegend.gesprochen von Werner Wölbern) wird einzig von der Musik Mozarts getragen. Eric-Emmanuel Schmitt trägt diese selbst am Klavier vor. Die Texte sind mir persönlich, wie in allen Schmitts Vorgängerwerken, zu kitschig (pathetisch), esoterisch, ohne Substanz. Mir geht es mit den Romanen von Eric-Emmanuel Schmitt so wie mit den Schriften Paulo Coelhos: Etwas kuschelig warmes, was man an ganz sentimentalen Tagen herauskramt, aber dann auch schnell wieder vergisst. Da mir jedoch kein Veriss zusteht, zumal ich keinen Schimmer von klassischer Musik habe sondern vor jedem vorgetragenen Mozart Klaviersolo nur in Ehrfurcht erstarren kann, lasse ich jemandem vertrauenswürdigerem das letzte Wort, der sich zudem geschickter auszudrücken versteht als ich:

“Spam-Mail ist ein Problem, das inzwischen nicht nur die Lebenden plagt. Mozart jedenfalls wird von Eric Emanuel Schmitt in seinem neuen Buch mit Briefen bombardiert, die über all das berichten, was Mozarts Musik in Schmitts Leben auslöst. Viel ist das nicht. Beim Anblick einer Opernsängerin etwa sinniert Schmitt über deren, Zitat, ¨prachtvollen Leib¨, der ¨ebenso wie Töne herrliche Kinder hätte hervorbringen können¨. Ehe Sie diesen banalen Unsinn entsorgen, entnehmen Sie bitte die beiliegende Mozart-CD, der Rest ist Verpackung.” (Denis Scheck in Druckfrisch – ARD vom 18.12.2005)

 

Dieses Hörbuch bei Facebook empfehlen

 Mein Gesamturteil:
Hörbuch-Bewertung: Note 2

Spieldauer: ca. 57min. (ungekürzte Lesung)

CDs: 1

Verlag: DAV

Erschienen: 2006

Noch keine Kommentare vorhanden.

Sag Deine Meinung

 

Unsere Hörbuch-Empfehlungen: