Neues Bewertungssystem im Hörbuchblog

Dienstag, 27. April 2010

Neues Bewertungssystem für Hörbücher

Neues Bewertungssystem für Hörbücher

Endlich ein Bewertungssystem! Ich wollte etwas Eigenes (leider gibt es das Jodeldiplom noch nicht), weil ich die langweiligen fünf Rezensionssterne, die jeder von Amazon und hunderten anderen Blogs kennt, einfach nicht mehr sehen konnte. Darum musste also was Anderes (Neues?) her. Am Ende ist ein Schulnotensystem heraus gekommen, das ich liebevoll »die Hörbuchampel« taufe. Damit werde ich ab sofort kurz und prägnant meinen Quark zu den von mir gehörten Hörbüchern absondern. Wohl bekomms. 
 
 
 

Die besten Hörbücher und Hörspiele aller Zeiten: die muss man auf jeden Fall gehört haben!


Folgende Hörbücher und Hörspiele wurden seit 2010 vom Hörbuch-Blog mit der Note 1 (unbedingt empfehlenswert) ausgezeichnet:

 

Grünes Licht für die Hörbuchampel


Hörbuchampel

Hörbuchampel

Woran die Lebensmittelindustrie in Deutschland monatelang laboriert, ist im Hörbuchblog ratz fatz Standard: die Ampel (eigentlich eine farblich auf dem Kopf stehende Ampel)

Das Prinzip, das jeder aus der Schule kennt, ist so simpel wie einleuchtend: Jedes von mir gehörte Hörbuch bekommt einen putzigen Button. Die 1 heißt »sehr gut« und das Hörbuch, das sich diese Note verdient hat, sollte (meiner unbedeutenden Meinung nach) auf keinem Nachttisch fehlen: Also »Freie Fahrt!«. Kriegt ein Hörbuch (oder Hörspiel) eine 4 oder 5, dann sollten sich die Eltern (Produzenten, Autoren, Verleger, Sprecher) besser um Nachhilfe für ihren Sprössling bemühen. Bei einer 6 ist Hopfen und Malz verloren: Ein klares »No go!«

Nun bin ich weder Literaturkritiker noch studierter Germanist oder sonst irgendwie professionell mit dem Medium Hörbuch oder dem Verlagswesen verbunden, sondern lediglich ein stupider Konsument Hörbuchfreund, der Anderen, ebenfalls leidenschaftlichen Hörbuchhörern, seine Meinung mitteilen möchte. Trotzdem bewerte ich nicht völlig willkürlich ins Blaue hinein, sondern möchte mich schon an ein paar grundlegenden Kriterien orientieren.

Das wichtigste Kriterium wird natürlich immer der Inhalt sein. Da kann noch soviel Arbeit, Schweiß und Liebe in einem Hörbuch stecken… wenn mir der Inhalt nicht gefällt, die Geschichte nix taugt, wirds schwer. Ich werde mich hier und da um Neutralität bemühen, da mir nicht jedes Genre zusagt oder wenn ich mich in den Themengebieten nicht auskenne (was meistens der Fall ist). Letztlich sind inhaltliche Berwertungen immer subjektiv und ungerecht. Aber da ich ja ein Grundinteresse für ein Thema (einer Story) mitbringe oder was lernen will (logisch: sonst würd ich ja nicht zum Hörbuch greifen) sollte das Ding schon gut erzählt sein und meine Aufmerksamkeit fesseln. Weswegen weitere wichtige Kriterien die Sprecher sowie die akustische Umsetzung (Musik, Geräusche, Atmosphäre) sind. Je nachdem woher ich meine Hörbücher beziehe (CD kauf oder Download) werde ich dann auch auf die Verpackung, Ausstattung ( z.B. Booklet) und den Preis eingehen, wobei Inhalt und Umsetzung natürlich klare Killerkriterien sind.

Damit erfinde ich das Rad nicht neu. Aber es sorgt für ein bisschen Transparenz und ist sicher dem Leser hier dienlich um eine schnellere Übersicht zu bekommen.

  • Nov 15th, 2010 at 17:39 | #1

    Ich finde die Idee zum neuen Bewertungssystem echt gut. Man sollte sich erfahrungsgemäß als Leser nicht zu sehr von Sternen (oder Ampaln) beeinflussen lassen, aber beim Bewerter seines Vertrauens bevorzuge ich den Einsatz einer Bewertungsskala…und eine kreative Umsetzung sowieso.
    Grüße

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