Reise um die Erde in achtzig Tagen von Jules Verne

Mittwoch, 1. Februar 2012

Reise um die Erde in achtzig Tagen

Reise um die Erde in achtzig Tagen

Mit Schiff, Bahn und Elefanten – kurz, mit jedem sich bietenden Transportmittel – jagen Mr. Phileas Fogg und sein Diener Passepartout um die Erde. Aufgrund einer Wette stehen Mr. Foggs Ehre als pünktlich korrekter Gentleman und sein Vermögen auf dem Spiel. Dabei begegnen sie einer indischen Prinzessin – und allerhand Gaunern, die um jeden Preis verhindern wollen, dass Mr. Fogg seine Wette gewinnt. Der Jules Verne Klassiker »Reise um die Erde in achtzig Tagen« gelesen von Rufus Beck.
 

 
 
 

In 80 Tagen um die Welt mit Jules Verne


Im Jahre 1872 gibt es eine Neuigkeit, die um die Welt geht: Der Exzentriker Phlieas Fogg wettet in seinem Londoner Club, dass es unter günstigsten Umständen eine Möglichkeit gibt, die Erde in 80 Tagen zu umrunden. Mit dabei ist sein gerade eingestellter Diener Pasepartout. Dieser wollte eigentlich die Sesshaftigkeit und Stetigkeit eines englischen Gentleman kennenlernen. Weit gefehlt: eine wilde Jagd quer um den Globus beginnt. Zeitgleich wird der dreiste Bankräuber gejagt. der es wagte, am hellichten Tage die ‘Bank of England’ um zemlich viel Geld zu erleichtern. Man kann sich vorstellen, dass die Mischung dieser Ereignisse zu vielerlei Verwicklungen führt.

 

 

Mein Fazit


»Reise um die Erde in achtzig Tagen« von Jules Verne ist wohl der Klassiker unter den Abenteuerromanen schlechthin. Hörbuchadaptionen von Jules Vernes Werk gibt es viele, alleine über 20 Hörspielproduktionen kennt Wikipedia. Für mich kam aber nur nur die ungekürzte Lesung des Originals in Frage. Und Sprecher Rufus Beck hat bereits die Reise zum Mittelpunkt der Erde zu einem echten Ereignis werden lassen, so dass mir die Entscheidung für die Version aus dem Jahre 2001 leicht viel.

Unzählinge Ableger, ob als Roman oder Spielfilm haben sich dieser Geschichte bedient (nicht selten verkam die Geschichte dabei zu einem Steam-Punk Klamauk – wie man im Video oben sieht). Interessant dabei, dass fast jedes Adaption und selbst die Titelblätter der Originalgeschichte heute einen Heißluftbalon zeigen, so dass der falsche Eindruck entsteht, Phileas Fogg sei u.a. mit diesem Gefährt auf seiner Erdumrundung unterwegs. Doch weit gefehlt. Ein Heißluftbalon kommt in dieser Verne-Geschichte gar nicht vor. Tatsächlich stammt die berühmte Jules Verne-Balonfahrt aus dem Roman “Fünf Wochen im Balon”. Man mag diesen Umstand der Beschönigung im dramaturgischen Sinne den Trittbretfahren nicht all zu übel nehmen, nahm es Jules Vernes bei seiner Erzählung, die teils auf wahren Begebenheiten beruht, damit doch auch nicht so eng. Schliesslich lies er sich für den Roman von den Weltreisen eines gewissen George Francis Train inspirieren, welcher seinen Auftritt in der Geschichte unter dem Namen Phileas Fogg dem Autor sehr übel genommen haben soll.

Aber das nur als kleine Trivia am Rande. Insgesamt ist »Reise um die Erde in achtzig Tagen« von Jules Verne wieder ein Hörbuch, wie es sein soll. Rufus Beck ging 2001 noch nicht ganz so forsch zu Werke, wie seinen späteren Jules Verne-Hörbüchern, trotzdem – oder gerade deswegen – gefällt mir diese sehr kurzweilige Lésung so unglaublich gut. Unbedingte Empfehlung!

Viel Spaß beim Nachhören!

 

 Mein Gesamturteil:
Hörbuch-Bewertung: Note 1

Spieldauer: ca. 427min. (ungekürzte Fassung)

CDs: 6

Verlag: Hörbuch-Hamburg<

Erschienen: 2001

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