Tod und Teufel von Frank Schätzing | Hörbuch Blog: die besten Hörbucher und Hörspiele

Tod und Teufel von Frank Schätzing

Sonntag, 17. April 2011

Tod und Teufel

Tod und Teufel

Verschwörung in der heiligen Stadt: In »Tod und Teufel« entführt uns Frank Schätzings aufwendige Hörspielproduktion ins Köln des 13. Jahrhunderts. Zur Zeit des Dombaus beobachtet Gelegenheitsdieb Jacop wie jemand den Dombaumeister vom Gerüst in die Tiefe stößt. Der Mörder bemerkt den Zeugen. Kurze Zeit später werden die beiden ersten Menschen, denen Jacop von dem Mord erzählte, ermordet aufgefunden. Da begreift Jacop, dass er sich in Lebensgefahr befindet.
 

 
 

Tod und Teufel – Verschwörung in Köln


Köln im Jahr 1260. Durch die Gebeine der Heiligen Drei Könige, die der Erzbischof Rainald von Dassel als Kriegsbeute mitgebracht hat, hat sich in die einstmals kleine Stadt zu einem der größten Pilgerorte der Christenheit entwickelt – einen Pilgerort zudem, den mit dem Dom eine (wenn auch unfertige) Kathedrale krönt.

Aber nicht nur Gläubige zieht das fromme Treiben an, sondern auch Verbrecher, Strolche oder Mörder. Darunter sind eher liebenswerte Streuner wie Jacob, der aufgrund seiner roten Haare „der Fuchs“ genannt wird, aber auch wahrhaft diabolische Gestalten wie der Schatten, den Reisende schon einmal gern mit dem Leibhaftigen oder einem Wolf verwechseln. Die Wege von Fuchs und Wolf kreuzen sich, was Jacob zum Verhängnis zu werden droht.

Denn ausgerechnet er beobachtet, wie jemand den Dombaumeister vom Gerüst stürzt — und verrät sich selbst dadurch, dass im selben Moment der Ast jenes Baumes bricht, auf den Jacob zum Apfelstehlen gestiegen war. Von nun an muss Jacob um sein Leben fürchten, und nicht nur das: Jeder, mit dem er spricht, stirbt eines unnatürlichen Todes …

 

 

Mein Fazit


Mit »Tod und Teufel« veröffentlichte Frank Schätzing 1995 sein Erstlingswerk. 10 Jahre bevor der Kölner Autor mit „Der Schwarm“ Weltruhm erlangte, war die Rezeption seines ersten historischen Romans noch eher verhalten. Den Plot des Buches ist auch ehrlich gesagt (von einigen Höhen und Tiefen einmal abgesehen) eher von durchschnittlicher Qualität und Spannung.

Frank Schätzings große Stärke aber sind die Hörspielumsetzungen seiner Bücher, und das beweist er mit dem 2008 produzierten Werk erneut eindrucksvoll. Wie bereits in „Der Schwarm“ tischt Schätzing ein illustres Sprecherensemble (Mario Adorf, Anke Engelke, Gerd Köster, Peter Matic uvm.) und eine ansprechende Soundkulisse auf. Als ehemaliger Creative Director einer Werbeagentur weiß Schätzing, wie er Effekte einsetzen muss um den Hörer für seine Geschichte zu gewinnen. Dieser taucht fasziniert ins Köln des 13. Jahrhunderts ab.

Trotz der 7 CDs ist »Tod und Teufel« eines der kurzweiligsten Hörspiel, die ich in letzter Zeit gehört habe. Ich bin gespannt, ob wir irgendwann auch noch eine Hörspieladaption Schätzings letzten Romanes Limit präsentiert bekommen.

Viel Spaß beim Nachhören!

 

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 Mein Gesamturteil:
Hörbuch-Bewertung: Note 2

Spieldauer: ca. 525min.

CDs: 7

Verlag: der Hörverlag

Erschienen: 2008

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