Ein Hörbuch selber machen – so funktioniert’s!

Montag, 10. Juni 2013

Hörbuch selber machen*

Hörbuch selber machen*

Vorbei sind die Zeiten, in denen Hörspiele nur etwas für Kinder waren. Auch viele Erwachsene lassen sich gerne etwas vorlesen. Ob beim Autofahren oder vor dem Einschlafen: Hörbücher werden immer beliebter. Falls Du mit Deiner Stimme umgehen kannst, die geeignete Technik besitzt und über ein paar grundlegende Dinge zum Thema Akustik Bescheid weißt, kannst Du durchaus ein Hörbuch selber machen.
 

 
 
 

Die passende Ausstattung


Eine Möglichkeit wäre, für Deine Aufnahmen ein professionelles Tonstudio anzumieten. Dort gibt es zumeist sogar geschulte Techniker, die Dir praktische Tipps geben können und vielleicht sogar die professionelle Bearbeitung übernehmen. Natürlich kosten diese Dienstleistungen Geld, sodass Du lieber in den eigenen vier Wänden Dein Hörbuch selber machen möchtest.

Hier solltest Du Dir überlegen, in welchem Raum Du Dein Hörbuch aufnehmen möchtest. Klar! Ein schalltoter Raum wäre ideal, gehört jedoch nicht zur normalen Ausstattung einer Wohnung. Suche Dir deshalb das ruhigste Zimmer, abseits von lärmenden Nachbarn, rumpelnder Waschmaschine und Straßengeräuschen aus und baue dort Deine Technik auf.


Du hast beim Hörbuch selber machen grundsätzlich zwei Möglichkeiten, den Text zur weiteren Bearbeitung aufzunehmen:


1. Externes Aufnahmegerät: Du sprichst Deinen Text in ein Mikrofon auf ein externes Gerät, das nicht unbedingt mit dem Rechner verbunden sein muss. Der Vorteil: Du brauchst nicht Deinen gesamten Rechner samt Peripherie umräumen. Störgeräusche, wie sie beispielsweise durch den Lüfter des PC entstehen können, lassen sich von vornherein vermeiden. Später spielst Du dann die Audiodaten in die Bearbeitungssoftware.


2. Direkte Aufnahme: Über ein Mikrofon liest Du direkt in die Audiosoftware Deines Rechners. Das geht natürlich schneller, hat aber eben auch Nachteile (siehe 1.).

Die Qualität des Hörbuches steht und fällt mit der Qualität des Mikrofons, welches entweder im externen Aufnahmegerät oder im Rechner integriert ist. Möchtest Du also öfter ein Hörbuch selber machen, solltest Du Dich im Fachhandel beraten lassen und lieber ein wenig mehr Geld für eine gute Aufnahmetechnik ausgeben.

Tipp: Auf alle Fälle sollte Dein Mikro “Popschutz” haben, damit Du Wörter mit p, k oder t ordentlich artikulieren kannst.


Richtig Lesen


Zuerst ermittelst Du den idealen Abstand zum Mikrofon. Um ihn nach längeren Pausen nicht immer wieder neu finden zu müssen, markierst Du am besten den Boden bzw. den Tisch.

Tipp: Die Sprache klingt klarer und akzentuierter, wenn Du beim Hörbuch selber machen stehst. Eine gute Körperspannung und zum Text passendes Gestikulieren machen sich positiv bemerkbar!

Sprich so deutlich und akzentuiert wie möglich Damit Dein Hörbuch auf den Hörer nicht ermüdende wirkt, solltest Du versuchen interessant und spannend zu sprechen, ohne dabei überzogen zu wirken. Hast Du vor, in Zukunft mehr als ein Hörbuch selber zu machen? Dann lohnen sich vielleicht ein paar Stunden Sprechunterricht beim Profi!


Sorgfältige Bearbeitung


Nach dem Einlesen kommt noch einmal richtig viel Arbeit auf Dich zu. Nun müssen nämlich die Daten in die Audiosoftware übertragen und geschnitten werden. Störgeräusche, Fehler, kurz: Alles, was im Endprodukt nicht zu hören sein soll, wird entfernt. Dagegen sorgen digital hinzugefügte Effekte oder Musik beim Hörbuch selber machen für mehr Spannung. Danach solltest Du die Daten so bearbeiten, dass das Gesprochene auch gut klingt. In Abhängigkeit von den Ausgangsdaten und Deiner Stimme sind zumeist eine Komprimierung und die Umwandlung in das gewünschte Format notwendig. Nun noch auf CD brennen. Fertig!

*Bildrechte bei phibs_i/flickr

  • Bodo Brülls
    Nov 13th, 2016 at 16:48 | #1

    bin neugierig

  • Bodo Brülls
    Nov 14th, 2016 at 16:22 | #2

    muss mich erst rantasten.(Bin 85)

  • Bodo Brülls
    Nov 19th, 2016 at 17:00 | #3

    ich weiss nicht, ob mir das nicht zu kompliziert wird.

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